Statements

Richard Weihs
Missbrauch: Nicht jeder alte Brauch ist schön.


Christine Werner
Bitte 1.200 Euro für Papas neue Schuhe!
Unser Land ist geprägt von einer unglaubwürdigen Glaubensgemeinschaft, die ihre Besitztümer verwaltet, daraus Kapital schlägt und auf jede erdenkliche Weise Geldvermehrung betreibt. Wir lassen uns von Männern in Königsgewändern den Verstand beleidigen und werfen brav Steuergeld in deren nimmersatte Rachen. Das feudale Leben eines Kirchenfürsten kennt natürlich keine Arbeitslosigkeit, keine Not im Alter. So einer lebt auf den schönsten Plätzen der Welt, urlaubt in Schlössern mit unschätzbaren Kunstschätzen, verbringt seinen Lebensabend in einem gemütlichen, frisch renovierten Kloster mit Blick auf die Welt. Er wird beputzt, bekocht, medizinisch bestens versorgt und eingekleidet. In diesem Reichtum fühlt sich das selbsternannte Sprachrohr Gottes uns bösen SünderInnen so richtig überlegen. Und wir schauen auf die drohenden Kirchtürme, auf die leidenden Heiligen, auf Marterl und Kruzifixe. Gläubige opfern ihre eigenen Kinder. Der Kardinal hat nichts dagegen. Er beschützt nur seine Brüder.


Rainer König-Hollerwöger
In einer langen Nacht die unendliche Trauer, den nachwirkenden Schmerz, die abgründigen Ängste der vom sexuellen Kindesmissbrauch Betroffenen zu Gehör und ins öffentliche Bewusstsein zu bringen, ist wichtig, wenngleich das wirkliche Missbrauchsgeschehen des Kindes durch das ganze Leben in vielen Nächten und Tagen nachbebt. Dieses Beben möge durch das von mir aus meinen Büchern in kurzer Zeit Rezitierte an dem bedeutsamen Ort, dem Stephansplatz, nachfühlbar werden.


Hubsi Kramar
“Bisher haben honorige und honorigste Kirchenvetreter reichlich Gebrauch vom Mißbrauch gemacht. Ich denke, daß damit Schluß sein muß. Die guten Hirten hätte soviele Möglichkeiten die Frohbotschaft Christi richtig zu gebrauchen”.


Elisabeth Ohri
»Von Kind an wurde uns im Namen eines von der Kath.K. im Monopol gehaltenen Gottes gepredigt, dass nur sie die oberste moralische Instanz auf dieser Welt sei. Ihr braucht keine Kirche, die euch ständig mit erhobenem Zeigefinger droht, dass euch Sündern die ewige Verdammnis gewiss ist und in deren Reihen gleichzeitig seit ihrem Bestehen Verbrechen ungeahnten Ausmaßes geschahen aber die VerbrecherInnen nicht zur Verantwortung gezogen wurden. Dieses Machtgebilde wird nach wie vor mit eurem Geld unterstützt.

Eine neue Zeit der Aufklärung ist angebrochen. Aber dieses Mal sollten wir es auch zu Ende bringen. Liebe Mitmenschen! Lasst euch das nicht mehr gefallen. Auch wenn die Kirche in unserem Staat noch sehr viel Macht hat. Heute braucht ihr den Scheiterhaufen nicht mehr zu fürchten. Also tretet aus! Ja, dieser Schritt erfordert Mut und ist doch ganz einfach. Und dann verlasst euch auf euch selbst. Wenn ihr in Liebe und gegenseitigem Respekt mit euren Mitmenschen und der Umwelt umgeht, dann wird unsere Erde gesund werden und bleiben und Angstmacher haben keine Chance mehr. Und darum stimme ich ferner, zum Schutz zukünftiger Generationen, für “Kirchen raus aus unseren Schulen”. Glaube ist Privatsache.«


Maren Rahmann
Mißbrauch in jeglicher Form darf es nicht mehr geben!


Hegedüs Manuela
Ich beteilige mich an diesem Abend aus einem ganz bestimmten Grund.
ICH WILL NICHT LÄNGER SCHWEIGEN MÜSSEN, ich möchte helfen, die Welt und besonders Österreich wach zu rütteln. Jene , welche noch im SChweigen verharren, Mut zusprechen, dass sie ihren Mund auftun und den Tätern nicht mehr länger Macht geben. Wir Überlebenden, und ja, das sind wir, haben einen schweren Kampf der Genesung zu fechten. Möge die Repuplik Österreich vermehrt uns bei diesem Kampf unterstützen, indem eben den Opfern vermehrt Therapie zugänglich gemacht werden und Täter härtere Strafen bekommen. Es kann doch nicht sein, dass ein Mundraub(Dieb) mehr Strafe bekommt, als ein Kinderschänder!
Ich weiß, dass ich NIchts bin, doch ich weiß auch, dass ich nicht länger schweigen darf!
Ihr da draußen, habt Mut und wehrt euch!